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Wiener Kardinalschnitte

Die Essenz der Wiener Kardinalschnitte entspringt den historischen Konditoreien Wiens, wo jedes Gebäckstück nicht nur ein kulinarisches, sondern auch ein künstlerisches Meisterwerk darstellt.

Es gibt viele Torten und Süßigkeiten, aber warum ist gerade dieses Rezept etwas Besonderes? Die Kardinalschnitte verbindet das zarte Weiß des Eischnees mit der sanften Gelblichkeit des Biskuits zu einem harmonischen Geschmackserlebnis.

Zutaten im Spotlight:

Die Aprikosenkonfitüre verleiht der Kardinalschnitte eine erfrischende Note, die sie von anderen Gebäckstücken unterscheidet. Ihre Süße und die leichte Säure machen sie zu einer unschlagbaren Füllung. Und warum Puderzucker statt gewöhnlichem Zucker? Puderzucker verleiht dem Teig eine feinere Konsistenz und eine leichtere Süße.

Schritt-für-Schritt-Zubereitung:

Bei der Zubereitung kommt es besonders auf den Trick mit dem festen Eiweiß-Schnee an. Dieser sollte so steif sein, dass er Spitzen zieht. Die Kunst des Biskuitmassen-Mischens ist es, die trockenen Zutaten vorsichtig unterzuziehen, damit der Teig seine Fluffigkeit behält. Und während des perfekten Backens sollte die Kardinalschnitte goldbraun und saftig werden, ohne auszutrocknen.

Rezept-Tipps:

Die Wahl der richtigen Spritztülle für optimale Formen: Am besten eignet sich eine große Sterntülle, um sowohl den Eischnee als auch den Biskuit in ansprechenden Formen auf das Blech zu bringen.

Wie man sicherstellt, dass die Schneemasse ihre Festigkeit behält: Vermeiden Sie jegliches Fett im Eiweiß, und schlagen Sie es bei niedriger Temperatur.

Tipps zum mühelosen Abziehen des Backpapiers: Das Papier leicht mit Wasser besprühen oder kurz ins Gefrierfach legen, bevor man es abzieht.

Dekoration und Präsentation:

Nachdem die Kardinalschnitte zusammengesetzt ist, geht es an die ansprechende Präsentation. Ein leichter Puderzuckerstaub oder ein paar frische Aprikosenhälften als Dekoration können Wunder wirken. Garnierungsideen für einen extra Touch könnten gehackte Pistazien oder essbare Blumen sein, die das Gesamtbild abrunden.

Was zu diesem Rezept servieren:

Als ideale Getränkebegleitungen empfehle ich einen starken Kaffee oder einen spritzigen Prosecco. Beilagen, die das Aroma der Kardinalschnitte ergänzen, könnten ein paar frische Früchte oder eine Kugel Vanilleeis sein.

Häufig gestellte Fragen:

Kann man die Kardinalschnitte im Voraus zubereiten? Ja, allerdings sollte sie dann kühl gelagert und erst kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank genommen werden.

Gibt es Alternativen zur Aprikosenkonfitüre? Klar, Himbeer- oder Erdbeermarmelade passen auch hervorragend.

Wie lagert man die Kardinalschnitte am besten? In einer luftdichten Box im Kühlschrank, jedoch nicht länger als zwei Tage.

Die Wiener Kardinalschnitte ist ein Gebäckstück, das Tradition und Geschmack in perfekter Harmonie verbindet. Sie ist ein Beweis für die hohe Backkunst, die aus einfachen Zutaten wahre Geschmackserlebnisse zaubern kann. Ein herzlicher Dank an alle Leser und Hobbybäcker für ihre Leidenschaft und ihren Ehrgeiz, die besten Rezepte zu entdecken und zu perfektionieren. Glückliches Backen!

Zutaten:

Für den Teig:
7 Ei(er)
250 g Zucker
60 g Puderzucker
60 g Mehl, glattes
Für die Füllung:
¼ Liter Schlagsahne
1 EL Kaffeepulver, lösliches
1 Pck. Vanillezucker
n. B. Aprikosenkonfitüre

Zubereitung:

Arbeitszeit ca. 20 Minuten
Gesamtzeit ca. 20 Minuten

Für die 1. Masse 5 Eiweiß zu sehr steifem Schnee schlagen, mit Zucker mischen und zu einer festen Schneemasse verrühren. Für die 2. Masse 5 Eigelb, 2 ganze Eier, Puderzucker und Mehl zu einer lockeren Biskuitmasse vermengen.

Auf ein mit Backpapier belegtes Blech abwechselnd weiße und gelbe Streifen aus beiden Massen nebeneinander aufstreichen oder mit einer Spritztülle aufspritzen und im vorgeheizten Rohr bei 170 Grad ca. 30 Minuten backen.

Nach dem Erkalten wird das Papier abgezogen und die Gebäckstreifen vorsichtig durchgeschnitten. Diese dick mit Aprikosenkonfitüre bestreichen und mit einer Mischung aus Schlagsahne, die mit löslichem Kaffee und Vanillezucker aromatisiert wurde, zusammensetzen.

Wiener Kardinalschnitte

Wiener Kardinalschnitte

Zutaten

  • Für den Teig:
  • 7 Ei(er)
  • 250 g Zucker
  • 60 g Puderzucker
  • 60 g Mehl, glattes
  • Für die Füllung:
  • ¼ Liter Schlagsahne
  • 1 EL Kaffeepulver, lösliches
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • n. B. Aprikosenkonfitüre

Zubereitung

    Für die 1. Masse 5 Eiweiß zu sehr steifem Schnee schlagen, mit Zucker mischen und zu einer festen Schneemasse verrühren. Für die 2. Masse 5 Eigelb, 2 ganze Eier, Puderzucker und Mehl zu einer lockeren Biskuitmasse vermengen.

    Auf ein mit Backpapier belegtes Blech abwechselnd weiße und gelbe Streifen aus beiden Massen nebeneinander aufstreichen oder mit einer Spritztülle aufspritzen und im vorgeheizten Rohr bei 170 Grad ca. 30 Minuten backen.

    Nach dem Erkalten wird das Papier abgezogen und die Gebäckstreifen vorsichtig durchgeschnitten. Diese dick mit Aprikosenkonfitüre bestreichen und mit einer Mischung aus Schlagsahne, die mit löslichem Kaffee und Vanillezucker aromatisiert wurde, zusammensetzen.

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